Energieagentur Ebersberg - München

Mitfahrbank-Netzwerk

Mitfahrbänke sind Treffpunkte für spontane Fahrgemeinschaften. Das Konzept setzt auf ein gewünschtes soziales Miteinander. Es knüpft an eine Tradition aus früheren Zeiten, Menschen mitzunehmen, die selbst nicht mobil sind. Und das ganz selbstverständlich. Viele fahren heute täglich alleine in ihren Autos. Wäre es nicht schön, jemanden mitfahren zu lassen, der kein eigenes Auto zur Verfügung hat?

So funktionieren die Mitfahrbänke

Für Mitfahrwillige:
  1. Richtungsschild für die gewünschte Fahrtrichtung ausklappen oder in die Hand nehmen.
  2. Warten bis jemand anhält.
  3. Wenn der/die Fahrer*in vertrauenerweckend erscheint: Fahrtziel klären und bis zum vereinbarten Zielort mitfahren. Vorher noch Richtungsschild einklappen bzw. zurückstecken.

Für Autofahrer*innen:
  1. Jemand sitzt auf der Mitfahrbank und möchte mitgenommen werden.
  2. Sie fahren ohnehin in die gewünschte Richtung.
  3. Wenn der/die Wartende Ihnen vertrauenerweckend erscheint: anhalten, Fahrtziel mündlich klären, einsteigen lassen und am vereinbarten Zielort absetzen.

Hinweis: Benutzung auf eigene Gefahr. Autofahrer brauchen für die private Mitnahme keine zusätzliche Versicherung – die normale Kfz-Haftpflicht greift.

Empfehlung: 
Benutzung ab 16 Jahren


Das Mitfahrbank-Konzept: 

Im Netzwerk um den Runden Tisch Mitfahrbänke wurde Anfang 2021 das sogenannte Mitfahrbank-Konzept entwickelt. Darin sind alle bisherigen Erfahrungen und Empfehlungen aus der Region rund um das Thema Mitfahrbänke gebündelt: Über Zielsetzung, Umsetzungsmaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit bis zur Standortwahl und Gestaltung der Bänke. Damit das Netzwerk der Mitfahrbänke weiter wachsen kann, kann das Konzept gerne geteilt und verbreitet werden. Herunterladen können Sie das Konzept HIER.
 
Auswertung der Mitfahrbank-Umfrage:

Im Rahmen des EU Interreg Projektes MELINDA aus dem Alpine Space Programm wurde von Anfang April bis Mitte Mai 2021 im Landkreis Ebersberg und der Region eine Umfrage rund um die Mitfahrbänke und deren Nutzung und Wahrnehmung durchgeführt. Ziel der Umfrage war es, das allgemeine Meinungsbild der Bevölkerung zu dieser Form der Mobilität zu erfassen und die Daten in ausgewerteter Form zugänglich zu machen. Die Umfrage wurde durch das Netzwerk des Runden Tisches Mitfahrbänke entwickelt und in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen B.A.U.M Consult aufgesetzt, durchgeführt und ausgewertet. Zum Download ist sie hier erhältlich und mit einer Quellenangabe zur Verbreitung freigegeben: Umfrageauswertung Mitfahrbänke

Die Mitfahrbänke in der Region:

In den Landkreisen Ebersberg und München stehen mittlerweile schon über 30 Mitfahrbänke, Tendenz steigend. Diese werden in den jeweiligen Gemeinden geplant, designet und aufgestellt – dies geschieht teilweise durch die Gemeinden selbst, teilweise durch ortsansässige Vereine und Organisationen. Namentlich sind das in unserer Region: Transition Town Initiative Grafing, Arbeitskreis Energiewende Glonn, Seniorenbeirat Forstinning, Seniorenbeirat Zorneding, Arbeitskreis Energie Aßling, Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn.
 
Hier stehen die Mitfahrbänke in der Region:
Verzeichnet sind sowohl die Bänke in den Landkreisen Ebersberg und München als auch des Landkreises Landsberg und der Stadt Moosburg. (Datenschutzhinweis: Wir zeigen Karten auf unserer Webseite nur dann an, wenn Sie zugestimmt haben.)
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Die wichtigsten Fragen kurz erklärt!

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