Auftakt zum Jahr der Wärmewende

29.01.2020 | Rund 100 Interessierte kamen nach Moosach
Von der Wärmedämmung mit natürlichen Baustoffen über Geothermie bis hin zu den Möglichkeiten, die sich durch die Bauleitplanung für Kommunen ergeben – die Themenvielfalt bei der Auftaktveranstaltung zum Jahr der Wärmewende der Energieagentur Ebersberg-München am Dienstag (28.) war groß.
 
Rund 100 Besucherinnen und Besucher kamen in das Pfarrheim nach Moosach bei Grafing – ein Ort, der nicht zufällig gewählt worden war.
 
Denn nicht nur das innovative Nahwärmenetz, das Solarthermie und ein Hackschnitzelheizwerk miteinander verbindet, ist ein Beweis dafür, dass auch kleine Gemeinden viel bewegen können, sondern auch die vorbildhafte Sanierung des Rathauses.
 
Bei dem Gebäude, in dem neben der Gemeindeverwaltung auch zwei Arztpraxen untergebracht sind, kann der prognostizierte Primärenergiebedarf durch die umfassende Sanierung um 54 Prozent gesenkt und der Ausstoß von CO₂von jährlich 69,3 Tonnen auf 17,4 Tonnen reduziert werden.
 
Auch dieses Projekt war ein Praxisbeispiel, das bei der Auftaktveranstaltung thematisiert wurde. „Mit den insgesamt neun Vorträgen wollten wir ganz gezielt Impulse geben und zum Nachdenken über die Wärmewende anregen, die immerhin einer der wichtigsten Schalthebel der Energiewende ist.
 
Deshalb war uns die Kombination aus Theorie, Handlungsempfehlungen und Praxis wichtig", sagt Lisa Huber, die für die Energieagentur Ebersberg-München die Veranstaltung organisierte.  
 
Aus ihrer Sicht war die Veranstaltung ein großer Erfolg: „Die inhaltlich interessierten Nachfragen nach den Vorträgen und die angeregten Gespräche in den Pausen, bei denen die Wärmewende sehr oft Thema waren, zeigen deutlich das Bedürfnis nach Aufklärung im Bereich der Wärmeerzeugung und -haltung", sagt sie.
 
Die Energieagentur Ebersberg-München wird deshalb mit weiteren Schwerpunktveranstaltungen im Jahr 2020 die Wärmewende in den beiden Landkreisen forcieren.
 
Hier finden Sie die Präsentationen nochmals zum nachlesen: